Sehr geehrter Herr Professor Zirm,

auch diesen August bei der jährlichen Kontrolluntersuchung hieß es von Ihnen wieder „alles in Ordnung“, wie mich das froh und dankbar macht, werden nur Leidensgenossen verstehen können!

Es war ein langer Weg zum „GUT SEHEN“ für mich – vor allem aber all die Jahre bevor ich den Weg in Ihre Ordination fand, wurde mir ja nie Hoffnung auf ein beidäugiges Sehen gemacht. Auch Lasik-OPs (die am linken Auge nichts verbesserte, nur die Hornhaut wurde dünner), am rechten Auge zum Glück aber zu guter Sehleistung verhalf. Da von den Ärzten der Wiener Klinik ein angekündigter weiterer OP-Termin fürs linke Auge monatelang immer wieder vorgeschlagen (aber auch gleichzeitig betont wurde: „Wunder dürfen sie sich aber keine erwarten, NIE wird ihr Auge die Sehleistung erbringen können, die sie auf dem rechten Auge haben“), Termin dann immer wieder abgesagt wurde – ich vermute, dass man sich über eine weitere OP – und die ev. Folgen – gar nicht richtig „traute“…. Da ich aber vom Augenzentrum Zirm und Ihren beeindruckenden Erfolgen in Zeitungen las, im Fernsehen auch einen Bericht sah, wo – wenn ich mich recht erinnere – ein bereits als BLIND geltender Mann durch Sie wieder sehen konnte, ersuchte ich um einen Termin, weil ich mir ganz sicher war, sollten auch Sie der Meinung sein, dass an dem linken Auge eben nichts zu verbessern möglich wäre, dann ist es eben so und ich muss es hinnehmen… Die Angst, die mich ja stets begleitete war, was wird mal sein, wenn das gute rechte Auge verletzt wird oder durch Unfall/Krankheit die Leistung verliert?

Aber seit Februar 2003 ist alles anders:.

Im Wiener Augenzentrum Zirm fand eine genaue Untersuchung und Aufklärung statt, eine Retreatment-OP in Innsbruck folgte und Sie machten mir Hoffnung auf weit besseres beidäugiges Sehen, gaben mir ein Video einer ARTISAN-Linsen-Implantation mit – klang alles vernünftig und erfolgversprechend und für mich passend, gerne sagte ich zu – und diese kurze und schmerzfreie OP hatte ich im Februar 2003 in Innsbruck – seither habe ich – ohne Übertreibung – ein bedeutend besseres Leben!!! Durch klares Sehen – ohne verzerrte Bilder durch dicker Brillengläser, ohne schmerzende Kontaktlinsen! Was ich seither zur Erinnerung an die Zeit vor 2003 immer wieder mache, besonders wenn ich mal unzufrieden oder mieselsüchtig bin: das gutsehende rechte Auge zuzwicken und – da ich ja nun trotzdem alles klar und deutlich sehe, werde ich gar schnell wieder zufriedener, fröhlicher und vor allem dankbarer !

Was mich nach der letzten Untersuchung zusätzlich beruhigt: auf meine Frage – ich bin jetzt 63 J. – was sein würde, wenn der „Graue Star“ käme, erklärten Sie mir, dass in so einem Fall durchaus eine „Linsentausch-OP“ möglich wäre.

Ihnen, sehr geehrter Herr Professor Zirm, und auch Ihrem freundlichen Wiener und Innsbrucker Team vielen herzlichen Dank für alles!

Bleiben Sie alle gesund, Ihnen speziell wünsche ich von ganzem Herzen weiterhin viel Kraft und Erfolg! – Mit besten Grüßen aus Wien – Hannelore Bacher

Im Buch „Der kleine Prinz“ erklärt der kluge Fuchs dem kleinen Prinzen „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“. Sehr weise Worte! – Aber damit ich dieses Buch und auch jede Menge andere Bücher selbst lesen kann, dafür brauchte ich fachmännische Hilfe und großes Können – und zu meinem Glück fand ich dies alles bei Ihnen!

 

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