Meine Fehlsichtigkeit begann mit 11 Jahren und wurde von Jahr zu Jahr immer schlimmer, bis sie sich schließlich bei etwa 7 Dioptrien eingependelt hat. Als sportlich aktiver Mensch war ich schon damals durch die Brille eingeschränkt, und diese Einschränkung wurde von Jahr zu Jahr und mit jeder neuen Aktivität größer. Kurzzeitig konnten Kontaktlinsen diesem Problem etwas entgegenwirken, doch stellte sich bei mir mit 20 Jahren eine schlechte Verträglichkeit durch trockene Augen ein.
Ich betreibe seit meinem 10. Lebensjahr Kampfsport. Anfangs Florett- und Degenfechten, was noch halbwegs problemlos war, da ich die Brille unter der Schutzmaske tragen konnte. Doch mit 14 begann ich mit Karate, und zu diesem Zeitpunkt war die Brille unmöglich zu tragen.
Die Kontaktlinsen hatten allerdings das Problem, das sie bei kleinster Berührung verrutschen oder gar aus dem Auge fallen können.
Zusätzlich kam noch eine Sportverletzung hinzu als ich bei einem Baseballspiel einen Baseball aufs Auge bekam. Nur durch Glück zerbrach die Kontaklinse dabei nicht. 5 Tage Krankenhausaufenthalt waren aber trotzdem notwendig.
Als ich dann als Einjährig Freiwilliger zum Bundesheer kam musste ich schon dauerhaft die Brille tragen, mit dem Nachteil, das ich bei niedrigeren Außentemperaturen sofort beschlagene Gläser hatte, was nicht gerade meine Einsatzfähigkeit steigerte!
Mit 24 begann ich Metalkonzerte zu besuchen. Diese sind dafür bekannt, doch etwas härter über die Bühne zu gehen, sowohl musikalisch, als auch unter den Zuhörern. Dabei wurde mir einmal die Brille runtergerissen, und als ich sie wieder fand war sie natürlich komplett zertrampelt.
Im Jahr 2005 begann ich zusätzlich mit Canyoning. Auch hierbei war immer die Gefahr, die Brille zu verlieren, was mitunter lebensgefährlich hätte enden können. Man stelle sich nur vor man hängt in einem tosenden Wasserfall in 50 Meter höhe, verliert seine Brille und muß von nun an beinahe blind durch eine Gebirgsschlucht klettern.
Als ich im Jahr 2008 wieder einmal ein Kampfseminar beim Heer hatte und wieder das Problem auftrat, das ich permanent durch beschlagene Brillengläser Kampfunfähig gesetzt wurde, fiel bei mir die Entscheidung zur Operation.

Sofort auf die Zirm Augenklink aufmerksam geworden meldete ich mich zur OP an und machte die nötigen Voruntersuchungen.
Die OP ansich verlief absolut problemlos und schmerzfrei. Ich bin immer noch begeistert davon, in welch entspannter Atmosphäre und wie schnell der Eingriff vor sich ging. Nur wenige Minuten und ich konnte plötzlich sofort wieder sehen, als ob ich nie eine Brille gebraucht hätte.
Ein Monat Schonung, danach noch einige Wochne im Kampfsport achtgeben und nun lebe ich als wäre es nie anders gewesen.

Die OP ist nun 3,5 jahre her und ich habe seither einige der spektakulärsten Schluchten Europas bezwungen, unzählige Konzerte besucht und den schwarzen Gürtel in Karate erreicht. Auch beim Heer bekleide ich mittlerweile den Dienstrang Oberleutnant und erfreue mich der neu gewonnenen Freiheit durch meine korrigierte Fehlsichtigkeit.

Ich kann diese OP nur jedem empfehlen, der so wie ich ein aktives Leben führt und sich nicht durch eine Brille daran hindern lassen will.

Ein herzliches Dankeschön an Prof Zirm und sein Team. Ich fühlte mich von der ersten Minute an gut aufgehoben und perfekt betreut!

 

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