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Erfahrungsbericht von Erwin Eggbauer nach der Implantation von Artisan Linsen Erfahrungsbericht von Günter Griessler 10 Jahre nach einer Lasik-Behandlung und Implantation von Artisan Linsen
Mai 16

Nachdem ich nach einem Urlaub im Jahre 2001 Probleme mit meinen weichen Kontaktlinsen bekam (dauernde Bindehautentzündungen), die ich damals bereits seit 7 Jahren trug, und zufällig zu dieser Zeit einen Freund traf, der kurz zuvor eine LASIK-Operation bei Hr. Prof. Zirm durchführen ließ, entschloss ich mich Anfang 2002 zu einem Beratungsgespräch und einer Voruntersuchung im Augenzentrum Prof. Zirm in Innsbruck.
Ich war entschlossen, mehr über dieses angebliche Wundering LASIK zu erfahren und ließ mich von einer im Augenzentrum angestellten Optikerin untersuchen. Dabei wurden Messwerte wie Hornhautdicke und ähnliches protokolliert. Danach ging es mit dem Befund in die Ordination von Prof. Zirm. Dieser erklärte mir zu meinen Ungunsten, dass die LASIK-OP bei mir nicht durchgeführt werden könne, da die Hornhautdicke bei meiner Dioptrienanzahl (–5.5 auf dem linken und –5.0 auf dem rechten Auge) zu gering wäre und der Laser zu viel davon abtragen müsse, um die gewünschte Brechkraft zu erzeugen, so dass eine eventuelle Beschädigung der Hornhaut nicht auszuschließen wäre.
Allerdings, so versprach mir Prof. Zirm, gäbe es eine alternative Behandlungsmethode, die Implantation der sogenannten Artisan-Linse, die ähnlich einer Grauen-Star-Operation ins Auge eingebracht wird. Nachdem beide Operationsmöglichkeiten ihre Vor- und Nachteile haben, wollte ich dies nicht an Ort und Stelle entscheiden, sondern verließ das Augenzentrum und vertagte die Entscheidung. Mit gemischten Gefühlen und zwei Informationsvideos trat ich den Weg nachhause an. Nach 4 Wochen Bedenkzeit entschied ich mich für die Artisan-Linse, die Vorteile überwogen einfach. Beim Sport keine Brille oder Kontaktlinsen mehr zu benötigen und vom kalten Winterwetter in die Wohnung zu kommen, ohne dass die Brille anläuft oder schwimmen und tauchen zu gehen, ohne Angst haben zu müssen, dass die Linsen herausgespült werden – das nannte ich einen echten Mehrwert. Ganz zu schweigen von dem neuen Lebensgefühl, morgens aufzuwachen und klar zu sehen, nicht erst die Brille suchen zu müssen bzw. am Waschbecken die Kontaktlinsen zu reinigen und einzusetzen.
Also machte ich mich im Mai 2002 auf den Weg nach Innsbruck, ich hatte ein Zimmer in einer Pension für 5 Tage gemietet und war gespannt auf die Woche. Erster Tag, Montag, das linke Auge wurde operiert. Mit einigen Augentropfen wurde das Auge kurz vor der OP betäubt, danach ging es in den OP-Saal. Das ganze ähnelte einer Zahnarztpraxis, ein Stuhl zum Zurückkippen, das Licht von oben. Die OP begann und Prof. Zirm gab mir Anweisungen, in welche Richtung ich schauen sollte, damit er die Operation am besten durchführen kann. Nach einigen Minuten, ich denke es waren ungefähr 15, war der Eingriff auch schon vorbei. Hr. Prof. Zirm sagte mir, es sei alles gut verlaufen, das Auge werde verbunden und er erwarte mich am nächsten Tag zu Nachuntersuchung. Dienstag morgen, die Untersuchung begann und ich wartete gespannt auf die Entfernung des Verbands. Und dann, ein unglaubliches Gefühl, ich konnte wieder scharf sehen, die Sehkraft lag etwa bei 100% (und sollte sich noch verbessern), ich konnte im wahrsten Sinne des Wortes meinen Augen nicht trauen. Prof. Zirm erklärte mir, dass es noch ein paar Monate dauere, bis die volle Sehkraft erreicht werde (nach heutigem Stand 140% bis 160%).
Am Mittwoch folgte die OP des zweiten Auges, alles verlief wieder reibungslos, der Donnerstag brachte ein wunderbares Ergebnis der Sehkraft des zweiten Auges. Abschließend fand am Freitag noch eine letzte Gesamtuntersuchung statt bevor mich Prof. Zirm entließ. Die nächste Nachuntersuchung sollte ich in einigen Wochen haben. Ich verließ mit Sonnenbrille und Augentropfen die Klinik und machte mich auf den Weg nach Oberösterreich.
Der Heilungsprozess über die nächsten Monate verlief hervorragend, die Sehkraft verbesserte sich von Woche zu Woche und ich fühlte mich wie neu geboren. Das war die beste Investition meines Lebens !
Ich musste zwar anfangs noch die Sonnenbrille tragen, um vor allem an hellen Tagen das Auge zu schonen, aber das legte sich bald. Auch die Augentropfen, die ich anfangs noch täglich zweimal nahm, waren nach einiger Zeit nicht mehr notwendig.
Nach einigen Monaten war ich dann wieder zur Visite in Innsbruck. Prof. Zirm bestätigte mir, dass das Operationsergebnis auch unter dem Mikroskop hervorragend aussah und entfernte mir die Nähte an beiden Augen.
Heute, nach fast 8 Jahren, bin ich noch genauso überzeugt von der Operation und auch von Hr. Prof. Zirm und seinem Team, dass ich es jederzeit wieder tun würde. Die Sehkraft ist stabil bei 140%-160%, ich habe keinerlei Nachteile zu einem Menschen, der nie eine Sehhilfe benötigt hat. Auch das oft beschriebene schlechte Nachtsehen und das Ausfransen von Lichtkegeln kann ich nicht bestätigen. Alles in allem war es die beste Idee meines Lebens diese Operation machen zu lassen!
Ich möchte mich bei Hr. Prof. Zirm und seinem Team für die gelungene Operation und die angenehme und kompetente Betreuung bedanken und hoffe, dass noch mehr Fehlsichtige den Weg in seine Klinik und den Weg in ein neues Leben, befreit von lästigen und behindernden Sehhilfen, finden.

DI (FH) Markus Enthammer

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