Seit meinem 7ten Lebensjahr leide ich an Kurzsichtigkeit mit starkem Astigmatismus. Als Kind musste ich noch eine Brille tragen, seit meinem 12 Lebensjahr trug ich dann harte Kontaktlinsen (mittlerweise war ich bei einer Stärke von 9 Dioptrien Kurzsichtigkeit plus starkem Astigmatismus ca. 3, anlangt).

Ich konnte dann 20 Jahre relativ problemlos die harten Kontaktlinsen tragen und auch die Sehschwäche hatte sich nicht wirklich verschlechtert. Nach diesen 20 Jahren Kontaktlinsen bekam ich vor allem im Frühjahr zunehmends Probleme mit trockenen Augen und immer wieder kehrenden Bindehautentzündungen, was auch zu einer extremen Lichtempfindlich keit führte. Während diesen Akutphasen konnte ich keine Kontaktlinsen mehr tragen und musste meine Brille nehmen. Leider konnte ich mit der Brille nicht gut sehen, da mein starker Astigamatismus schlecht in eine Brille schleifbar war. Nebenbei konnte man durch die rund 10 Dioptrien Brille kaum noch meine Augen sehen, was auch nicht unbedingt zu einer bessern äußeren Optik meinerseits führte…

Nach den immer wiederkehrenden Problemen mit den Entzündungen über mehrere Jahre teilte mir meine Augenärztin mit, dass sie mehr oder weniger nichts mehr machen könnte und eine Kontaktlinsenunverträglichkeit noch so vielen Jahren normal ist.

„der Einzige, bei dem Sie es noch probieren können, Hilfe zu bekommen, wäre der Prof. Zirm“ war die Aussage meiner Augenärztin im Jahre 2006.

Also, ich versuchte mein Glück bei Prof. Zirm…

Nach gründlichen Untersuchungen in der Zirm Privatklinik in Wien wurde nun festgestellt, dass ich neben einer starken Kurzsichtigkeit auch noch an einer Augenerkrankung names Keratokonus leide, und eine normale Laseroperation zur Behandlung meiner Kurzsichtigkeit daher nicht in Frage kommt.

Weiters wurde mir empfohlen, um den Fortschritt der Augenerkrankung zu stoppen, eine Operation vorzunehmen (Crosslinking).

Wenn diese Operation erfolgreich wäre, dann hätte ich die Möglichkeit, mir Artisanlinsen implantieren zu lassen und danach würde ich keine Brille mehr benötigen!!!

Dies war eine sehr, sehr, sehr positive Aussicht für mich…

Also, startete ich mein Projekt „Augensanierung“ bei Prof. Zirm:

Zuerst waren die Crosslinking Operationen dran, diese OPs wurden im Abstand von einem Monat in der Ordination in Wien durchgeführt. Bei dieser Operation wird die oberste Schicht im Auge abgetragen und dann das Auge mit vit. B2 betropft und gleichzeitig mit UV Licht bestrahlt. Die ganze Prozedur dauerte ca. 1 ½ Stunden und war aufgrund von Schmerztropfen nicht schmerzhaft, danach wurde für eine Woche eine sog. Verbandslinse (sogar in meiner Stärke!) getragen.

Die berufliche Ausfallszeit betrug 1 woche pro Auge.

Nachdem sich meine Werte stabilisiert hatten (Beobachtungzeit von ca. 1. Jahr) konnten nun endlich meine finalen Werte für die Artisanlinsen vermessen werden.

Die Operation selbst wurde in Innsbruck durchgeführt. Ich bin Sonntag abends mit dem Flieger aus Wien angereist und Freitag Mittags wieder retourgeflogen. Gewohnt habe ich bei einer Freundin aus Innsbruck..

Montag morgens wurden noch die letzen Untersuchungen in der Zirm Privatklinik in Innsbruck durchgeführt und anschließend ging es ab in den Operationssaal.

Es wurde pro Auge ca. 1 Stunde operiert, wobei auch dieser Eingriff bei vollem Bewusstsein mit Schmerztropfen durchgeführt wird. Ich hatte keinerlei Schmerzen. Die Implantation der Artisanlinse erfolgt wie eine Star-Operation, die eigene Linse verbleibt jedoch im Auge.

Es gibt einen kleinen Schnitt und dann wird die Linse eingeschoben und anschließend wird der Schnitt wieder zugenäht.

Danach wurde das Auge verbunden und ich konnte nach einer kurzen Ruhezeit wieder nach Hause gehen. Abends gab es einen Kontrollanruf von der Klinik, ob alles ok ist.

Am Mittwoch wurde der Verband entfernt und ich konnte bereits relativ gut sehen, anschließend wurde gleich das zweite Auge operiert.

Freitags kam der Verband vom 2te Auge ab und danach konnte ich heimfliegen.

Am darauffolgenden Montag war ich bereits wieder im Büro am Computer (Buchhaltung) arbeiten.

Durch die Naht im Auge hatte ich ca. 2 Wochen leichte Seebeeinträchtigungen. Die Naht wurde nach ca. 2 Woche entfernt (wieder ohne Schmerzen) und ich musste einige Monate die Augen mehrmals täglich eintropfen.

Ich brauche seit dieser Operation keine Brille mehr – weder im Job am Computer noch sonst wo – kann sportlichen Tätigkeiten uneingeschränkt nachgehen – und! Sehe morgens die Uhrzeit auf meinem Wecker ohne mir diesen zur Nasen halten zu müssen;-)

Alles in allem war es die beste Empfehlung zu Prof. Zirm zu gehen und die Eignriffe vornehmen zu lassen. Die Vor- und Nachsorge war immer top, es jederzeit jemand für Fragen erreichbar und ich habe durch die Operationen eine absolut verbesserte Lebensqualität erhalten. Meine alte dicke Brille habe ich mir zu Erinnerung aufbehalten und jedensmal wenn ich sie sehe, denke ich mir „gott sei Dank bin ich dich los“;-)

Vielen Dank,

Sabine U.

 

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