Ab meinem 6. Lebensjahr war ich gezwungen eine Brille zu tragen. Die Kurzsichtigkeit steigerte sich im Laufe der Jahre auf über 16 bzw. 17 Dioptrien. Beinahe 30 Jahre verwendete ich harte Kontaktlinsen, die mich immer wieder im täglichen Leben und bei der Ausübung meiner Lieblingssportarten stark einschränkten. Dass eine Laserkorrektur bei meiner Sehschwäche nicht mehr möglich war, war mir immer bewusst.

Bei einem zufälligen Treffen kam ich mit Herrn Prof. Zirm ins Gespräch. Er schlug mir daraufhin vor, meine Augen zu untersuchen und alternative Möglichkeiten zu den Kontaktlinsen zu besprechen. Im Februar 2010 hatte ich bei ihm meine erste gründliche Untersuchung. Die Augen wurden vermessen und um bei der darauffolgenden Untersuchung feststellen zu können wie der Druck den Augapfel verformt, musste ich drei Wochen auf Kontaktlinsen verzichten, was sehr ungewohnt und schwierig durchzuführen war. Bei der 2. Vermessung konnte man ganz deutlich feststellen, welchen Druck die harten Kontaktlinsen auf das Auge ausüben. Nach einem langen Gespräch mit Herrn Prof. Zirm entschloss ich mich zur Implantation von Artisan Linsen. Wir vereinbarten einen OP-Termin in Innsbruck für den August. Für diese OP war eine OP-Tauglichkeitsuntersuchung beim Internisten notwendig, die ich im Juli absolvierte. Termine zu vergessen, ist bei der hervorragenden Betreuung durch das Team der Privatklinik Zirm überhaupt nicht möglich.

Am 22. August reiste ich in Innsbruck an und konnte mit dem notwendigen Eintropfen zur Operationsvorbereitung des ersten Auges beginnen. Aufgrund eines Rahmenvertrages zwischen der Privatklinik Zirm und des Hilton Hotels in Innsbruck konnte ich für die Dauer der OPs zu einer Sonderkondition ein Zimmer beziehen. Das Hotel befindet sich nur ca. 7 Gehminuten von der Klinik entfernt. Am nächsten Tag wurde ich um 11.00 Uhr vom Team der Klinik empfangen und auf die OP vorbereitet. Zu erwähnen ist die Liebenswürdigkeit und Hilfsbereitschaft des gesamten Teams innerhalb und außerhalb des OP Bereiches. Die Betäubung des Auges mittels Tropfen war absolut schmerzlos und auch die darauffolgende OP verlief ohne unangenehme Nebenwirkungen. Nach ca. 45 Minuten verließ ich den OP Bereich und wurde in einem Ruheraum mit Jause und Getränken gelabt. Das operierte Auge wurde versorgt und war durch eine Augenschutzschale vor äußeren Einflüssen geschützt. Nach ca. weiteren 60 Minuten konnte ich die Klinik wieder verlassen. Vereinbart wurde, dass ich mich am selben Abend bis 19.00 Uhr in der Klinik melde, um mitzuteilen, wie es mir geht. Die im Vorfeld ausgehändigte Anleitung zum Eintropfen vor und nach der OP habe ich strikt eingehalten. Die Notrufnummer der Privatklinik Zirm habe ich in keiner Phase benötigt. Am nächsten Vormittag folgte die erste Kontrolle. Dabei konnte man bereits feststellen, dass die OP ein voller Erfolg war. Am Mittwoch wurde das 2. Auge operiert. Der Ablauf dieser OP war genauso schmerz- und problemlos. Am Donnerstag folgten Kontrollen am Vormittag und späteren Nachmittag. Da alles hervorragend verlaufen war, konnte ich am Freitag bereits nach Hause fahren. Der vorgegebene Ablauf der Tropfentherapie wurde meinerseits genau eingehalten, ebenso trug ich in der Nacht Schutzschalen für beide Augen. Erfreulicherweise hatte ich in der ganzen Zeit nie Schmerzen oder andere Nebenwirkungen. Zum nächsten Kontrolltermin reiste ich eine Woche später bereits wieder selbst mit dem Auto in Wien an. Bei dieser Kontrolle konnte festgestellt werden, dass meine Kurzsichtigkeit auf beiden Augen auf 0 korrigiert werden konnte. Zwei Wochen nach der 1. OP konnte ich bereits wieder uneingeschränkt meiner Arbeit nachgehen. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich diese Operationen jederzeit wieder durchführen lassen würde. Ich möchte mich auch nochmals bei Herrn Pof. Zirm und seinem gesamten Team für die Steigerung meiner Lebensqualität und die Betreuung während der gesamten Zeit herzlich bedanken.

Karl Janach, Graz, am 18.9.2010

 

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