Sehr geehrter Herr Professor Zirm,

Ich habe mich in Innsbruck im Oktober 2000 operieren lassen (Einsatz von künstlichen Linsen) und es war die beste Entscheidung meines Lebens. Ich war bzw. bin noch immer, extrem kurzsichtig mit etwas Hornhautverkrümmung. Jeden Morgen war für mich nach dem Aufwachen der erste Griff zur Brille, da ich ansonsten nichts sehen konnte. Unter Tags habe ich Kontaklinsen getragen.

Als ich mich entschloß, die Operation in Innsbruck zu machen hat man mir ein privates Quartier empfohlen (die Behandlung war ambulant) mit dem ich zufrieden war. Nach der Operation des ersten Auges wurde dieses verklebt und ich konnte mit meiner Brille noch recht gut mit dem zweiten Auge sehen. Der Eingriff war schmerzfrei und ich hatte auch danach keine Beschwerden. Ich mußte nur das Auge eintropfen und in der Nacht verkleben, damit das Auge geschont wurde. Am nächsten Tag gab eine eine Nachkontrolle und am dritten Tag wurde das 2. Auge operiert. Da ich gleich nach der Operation mit dem 1.

Auge noch nicht wirklich gut sehen konnte und das 2. Auge dann auch abgedeckt wurde habe ich nicht wirklich viel gesehen und bin etwas zaghaft den Weg in die Unterkunft gegangen. Auf dem Weg dorthin kam ich an einer Mutter mit einem kleinen Kind vorbei und als es mich sah sagte es: „Schau Mama, ein Pirat“. Am 4. Tag hatte noch eine Nachkontrolle beider Augen und konnte dann wieder nach Hause fahren. Nach einigen Wochen gab es dann noch in Wien eine Nachkontrolle und es war alles in Ordnung. Seit damals gehe ich järlich zur Kontrolle und meinen Linsen geht es gut – sie sollen noch wie neu aussehen.

Die Sehfähigkeit wurde täglich merklich besser und nach einigen Tagen konnte ich schon recht gut sehen. Ich mußte im Freien meine Augen eine zeitlang gegen das Sonnenlicht schützen und die Augen auch noch eine Weile eintropfen, um eine Entzündung zu verhindern.

Für mich war (leider gewöhnt man sich sehr schnell daran und nimmt es als

Selbstverständlich) das schönste Gefühl in der Früh die Augen zu öffnen und klar zu sehen. Die Operation hat meine Lebensqualität enorm gesteigert und ich würde die Operation jedem empfehlen und auch jederzeit nochmals machen.

Da mit den künstlichen Linsen die Hornhautverkrümmung nicht beseitigt werden kann ist mir eine leichte Sehschwäche geblieben. Am Anfang trug ich die Brille nur für die Computerarbeit, beim Autofahren und beim Fernsehen.

Mittlerweile trage ich sie ständlich, aber es stört mich überhaupt nicht.

Ich könnte auch den Rest noch mit einer Operation beheben, aber das ist für mich, zumindest im Moment, kein Thema.

Ich danke Ihnen nochmals für die Operation und die gute Betreuung. Ich fühlte mich gut aufgehoben und hatte keine Bedenken, dass die Operation vielleicht nicht gelingen könnte.

Bis demnächst zur nächsten Kontrolle.

Mit freundlichen Grüßen

Angelika Medveczky

 

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