Erfahrungsbericht

Ich bin jetzt 60 Jahre.

Mit 8 Jahren hatte ich schon 6 Dioptrien.
Mit 16 Jahren bekam ich Kontaktlinsen und hatte dann 12 Dioptrien.
Im Laufe der Jahre wurden es dann 33 Dioptrien!! (Gurkenglas).
Dazu kam ein beginnender Grauer Star.

Da dachte ich mir, ich muss jetzt etwas tun.
Da ich den Weg des Professors und seine Tätigkeit schon 20 Jahre verfolgt habe, gab ich mir einen Ruck und ging in Begleitung meiner Frau zu einem seiner Informationsabende.

Der Professor meinte, er traut sich zu, mich von meiner Kurzsichtigkeit zu befreien.
Weit nach Mitternacht sind wir dann nach ziemlich groggy nach Hause gegangen.
Eigentlich hatte ich mich schon entschieden, dass ich sein Angebot annehmen werde.
Ein bisschen mulmig war mir schon bei dem Gedanken an die OP, aber die Aussicht auf ein Leben, wo ich dann wirklich was sehe, war schon super.
Das ganze geschah im Jahr 2004.

Dann kam die OP und Ruck Zuck war auch schon alles erledigt.
Ich erinnere mich noch genau, als ich am nächsten Tag im Garten des Krankenhauses spazieren ging und ich jeden Grashalm ganz genau sah.
Zwei Tage späte kam das zweite Auge dran. Wieder Ruck Zuck.
Dann am nächsten Tag, als mich der Professor untersuchte, die Mitteilung.
„Gratulieren, sie haben Null Dioptrien“.
Ich konnte mein Glück gar nicht fassen.

Nachdem dann auch die Zeit der Infektionsgefahr vorbei war, konnte ich endlich alles machen, was ich bisher nicht machen konnte.
Im Jahr 2006 habe ich mich dann entschlossen, mir ein Motorrad zu kaufen.
Das war mir ja auf Grund meiner eingeschränkte Sehfähigkeit bisher nicht möglich.
Dafür bike ich jetzt, wann immer es möglich ist, durch die Gegend und genieße das Leben.

Noch zu erwähnen wäre, dass natürlich nicht nur ich, sondern auch meine Gattin dem Professor sehr dankbar ist, da er eine große Sorge von uns beiden genommen hat.

Nochmals herzlichen Dank an sie Herr Professor
von Walter und Ingrid Schlögl
August 2011

 

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