Für mich war immer schon klar, dass ich meine Augen operieren lassen möchte. Die Frage war lediglich nur, wann dies stattfinden sollte. Als ich vor einigen Monaten in die Ordination von Prof. Zirm kam, war ich voller Hoffnung, welche sich binnen kurzer Zeit, im Zuge des Beratungsgespräches, immer mehr zu Glück entwickelte. Fazit war; Augen-OP – JA, Lasik/Lasek – NEIN. Ich entschied mich auf Grund der Untersuchungsergebnisse und der kompetenten Beratung für die Implantation von ARTISAN-Linsen.
Und so kam ich am 19. August 2012, einen Tag vor der besagten Operation (des ersten Auges) in Innsbruck an, Ich muss gestehen, ich war sehr neugierig und hatte, je näher die OP kam, immer mehr ein mulmiges Gefühl, die Nervosität stieg. Am 20. August kam ich in die Klinik von Prof. Zirm und die Nervosität wurde durch die Fürsorglichkeit der Assistentinnen im Zuge der Vorfelduntersuchungen bzw. OP-Vorbereitungen gedämmt. Ein paar Stunden später lag ich im Operationssessel. Das zu operierende Auge wurde immer und immer wieder eingetopft, bis Prof. Zirm irgendwann zu operieren begann. Man ist bei vollem Bewusstsein, und arbeitet mit dem Chirurgen zusammen, indem man immer in die von ihm vorgegebene Blickrichtung schaut. Mir kam es so vor, als hätte der Eingriff ungefähr 20 Minuten gedauert. Schmerzen hatte ich keine, eher teilweise ein unangenehmes Ziehen und Druckgefühl. Das Auge wurde verbunden, und ich konnte schon knapp eine Stunde nach dem Eingriff die Klinik verlassen. Am selben Abend sah ich mir mit meinem Kollegen eine Dokumentation auf National Geographic an und hatte keine Schmerzen, ich war nur sehr erschöpft.
2 Tage später erlebte ich das selbe wieder, diesmal war das linke Auge dran. Die Nervosität war diesmal viel geringer, da ich ja schon wusste was auf mich zukam. Der Eingriff verlief einwandfrei und reibungslos, ich verließ die Klinik wieder kurze Zeit später und verbrachte den besagten Abend wieder vor dem Fernseher – diesmal mit verbundenem frisch operiertem Auge, sprich; ich genoss Full HD Fernsehen im wahrsten Sinne des Wortes, denn mein rechtes Auge hatte sich in diesen zwei Tagen schnell erholt.
Am Folgetag stand noch eine Kontrolle an und am Nachmittag saß ich schon im Zug nach Wien. Ich hatte während des gesamten Eingriffs KEINE Schmerzen. Auch post-operativ hatte ich keinerlei Beschwerden, außer dem 2-wöchigen Fremdkörpergefühl im Auge, welches ungefähr vergleichbar ist mit jenem, wenn man sich zum ersten mal Kontaktlinsen einsetzt. Von Tag zu Tag wurde dieses geringer. Wichtig war, dass ich zu den vorgegebenen Zeiten regelmäßig und verlässlich meine Augentropfen sowie Tabletten einnahm. Die Heilung des Auges ist heute, ein Monat nach dem Eingriff so gut wie abgeschlossen. Ich kann Sport machen, habe keine Probleme beim Lesen oder Schreiben und bin mehr als nur Zufrieden mit dem Ergebnis. Es ist ein großes Stück Lebensqualität welches ich zurückgewonnen habe, denn Morgens aufstehen und SEHEN ist für mich mehr als nur Luxus.

 

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