Das Tragen von Brillen (Kurzsichtigkeit / 6,5 Dioptrien / beide Augen)
war mir, nach über 30 Jahren, in letzter Zeit lästig. Beim Sport, beim Tauchen oder Motorradfahren, im Winter (wenn man einen Raum betritt und die Brillen beschlagen) … immer wieder Probleme mit Brillen. Und da man mit zunehmendem Alter auch einer immer stärker werdenden Eitelkeit schutzlos ausgeliefert ist , wurden auch die modischen Brillen (auch optische Sonnenbrillen) zu einem nicht zu vernachlässigenden Kostenfaktor.
Durch einen Bekannten wurde ich dann auf Prof. Dr. Zirm aufmerksam. Bei einer Augenuntersuchung in seiner Ordination in Wien stellte sich heraus, dass das Lasern bei meinen Augen nicht möglich ist und ich wurde über die Möglichkeit des Einsetzens von Linsen (ARTISAN-Methode) aufgeklärt.
Meine Entscheidung, zukünftig mein Leben (durch OP mit ARTISAN-Methode) ohne Brille zu gestalten, war bald gefallen.

Am Sonntag-Abend (2. Dezember) fuhr ich mit meiner Gattin gemütlich mit dem Zug von Wien nach Innsbruck. Bei der Ankunft erwartete uns eine wunderbar verschneite Stadt. Wir fuhren mit dem Taxi ins Hotel Hilton (welches uns vom Team um Professor Dr. Zirm gebucht wurde) und nach einem gemütlichen Stadtbummel, schlummerten wir meiner Augen-OP am nächsten Morgen entgegen.
Da ich bereits am Montag am Vormittag meine OP hatte und ich nüchtern in der Klinik von Prof. Dr. Zirm erscheinen sollte, mußte meine Gattin alleine frühstücken. Danach gingen wir in die Klinik. Der Fußmarsch von ca. 10 min. am Morgen war erfrischend (bei minus 3 Grad und leichtem Schneefall). Im Augenzentrum-Zirm wurden wir bereits erwartet und vom dortigen Team „auf Händen getragen“. Die OP-Vorbereitung durch die netten Damen war echt mehr Spass als Belastung und meine anfängliche Anspannung und Nervosität war bald verflogen. Beim darauf folgenden Gang in den OP war ich bereits mehr freudig entspannt als angespannt, denn nun sollte es (endlich) losgehen. Professor Dr. Zirm und sein OP-Team war wirklich „gut drauf“, vor und während der OP haben wir gescherzt und geplaudert und die ca. 40 min vergingen wie im Flug. Außer einem gelegentlichen leichten Druck auf mein Auge während der OP verspürte ich keinerlei Schmerzen. Witzig fand ich, dass ich während er OP mitarbeiten musste/durfte. Die Anweisungen von Professor Dr. Zirm („schauen sie bitte nach links/nach rechts/nach unten/nach oben“) als angenehm empfunden, denn dadurch war ich von der eigentlichen wunderbar OP abgelenkt. Als ich, nach der OP, wieder zu meiner Frau in den Aufenthaltsraum kam, merkte ich, dass ich heute noch gar nichts im Magen hatte. Doch auch daran hatte das Team um Prof. Dr. Zirm bereits gedacht. Ich wurde mit Obstsäften und knackigen Wurst/Käse-Weckerl verwöhnt. Nach der OP musste ich noch einige Zeit im Aufenthaltsraum warten. Kurz nach Mittag durfte ich dann das Augenzentrum verlassen.
Nach einer kurzen Rast in unserem Hotelzimmer sind wir dann bummeln gegangen und haben u.a. den Christkindlmarkt beim goldenen Dachl besucht. Nachdem wir bei den Christkindmarkt-Standeln einige Glasengerl und Kugeln erstanden haben (meine Frau ist da nicht zu bremsen) haben wir in einem Gasthaus ein Tiroler-Gröstl (eh klar!) und ein Bier’chen genossen.
Vom OP auf den Christkindlmarkt >>> kein Problem 
Das verbundene Auge störte dabei fast überhaupt nicht. Außer einem gelegentlichen Fremdkörpergefühl (vermutlich durch die Nähte) hatte ich keinerlei Probleme.
In der Nacht habe ich wie ein Murmeltier geschlafen.
Am Dienstag wurde der Verband vom Auge entfernt und ich hatte eine Augen-Kontrolle. Alles war im grünen Bereich ! Natürlich sah ich alles wie durch einen Schleier, aber daß ich am Tag nach der OP bereits wie ein Adler sehen werde, habe ich ja sowieso nicht erwartet.

Am Mittwoch früh ging es wieder zu Fuß in das Augenzentrum-Zirm, um mein zweites Auge mit ARTISAN-Methode operieren zu lassen. Alles verlief wie am Montag >>> alles easy, das Team um Professor Zirm sehr angenehm und bemüht >>>> alles im grünen Bereich !

Am Donnerstag und am Freitag hatte ich wieder Kontrollen und am Freitag nach Mittag saßen wir bereits wieder im Zug nach Wien. In den kommenden Wochen habe ich natürlich immer wieder die Qualität der Sehkraft meiner „neuen Augen“ kontrolliert. Diese wurde von Tag zu Tag besser. Ca. drei Wochen nach der letzten OP wurden mir in Wien die Nähte entfernt und von da an ging es dann mit meiner Sehkraft „steil bergauf“.
Ich weiß noch genau, wie ich mit meiner Gattin am 30. Dezember im Kabarett war und ich eine Speisentafel auf ca. 20 m Entfernung lesen konnte. Weihnachten war zwar bereits vorbei, aber für mich war an diesem Abend nochmal Weihnachten 
Nach drei Monaten hatte ich dann die abschließende Kontrolle in der Ordination von Prof. Zirm in Wien. Ich konnte auf der Tafel auch die kleinsten Buchstaben (gaaaanz unterste Reihe!) lesen. Besser geht’s nicht !!!

Vielen Dank an Professor Dr. Zirm und sein Team !!
Und vielen Dank an meine Frau …. fürs „Handerl halten“ während unseres Innsbruck-Aufenthaltes !

Weihnachten Weihnachten

 

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