Ich war Kurzsichtig mit 5-6 Dioptrien und habe Astigmatismus, also ohne Brille bzw. Kontaktlinsen ein Maulwurf. Kontaktlinsen wurden immer unbequemer und passten aufgrund der Hornhautverkrümmung nicht immer zu 100%, dementsprechend war auch die Sehleistung nicht immer perfekt. Eine Brille war nicht so das meine.

Ich wollte schon immer richtig sehen und im März 2012 habe ich mich überwunden und mich zum kostenlosen Beratungsgespräch angemeldet, wo mir Dr. Koch alles grob erklärt hat. Im Mai 2012 war die Voruntersuchung mit 3 Wochen Kontaktlinsenpause davor. Ich hatte immer die LASIK Methode im Kopf und wollte mir keine ARTISAN-Linse einpflanzen lassen, doch Prof. Zirm hat mir aufgrund meines noch relativ jungen Alters (23) und der Hornhautverkrümmung die ARTISAN-Linse empfohlen, auch weil alles wieder rückgängig machbar ist. Er ist der Experte, also wurde es die ARTISAN-Linse.

Im Juli 2012 war die Operation. Am Montag rechts und am Mittwoch links. Die Operation war in Innsbruck und ich konnte jedes Mal nach Hause fahren (mit Chauffeur). Alles verlief ohne Probleme, ca. 45 Minuten im OP mit netten, lustigen Mädels, keine Schmerzen, alles perfekt. Der Professor gab zwischendurch Anweisungen, nach oben schauen, unten, links und lobte mich immer egal ob ich es gut oder schlecht gemacht hatte – also eine ziemlich lockere und angenehme Atmosphäre. Auge zukleben, ca. 2-3 Stunden in einem separaten Raum schlafen/chillen/erholen und danach konnte ich schon nach Hause.

Am nächsten Tag war Kontrolle, der Verband wurde abgenommen (er war so ziemlich das unangenehmste bei der ganzen Sache) und ich war gespannt ob ich sofort klar sehen kann. Das Ergebnis war allerdings etwas ernüchternd. Es war alles trüb und verschwommen und von scharf sehen nicht die Rede. Etwas lesen, aber auch alles andere – unmöglich. Doch der Professor war zufrieden, also war ich es auch. Linkes Auge, selbes Prozedere, nur dass es nach der Operation gleich besser war als das rechte. (schärfer und klarer)

Die Sehleistung wurde ab jetzt jeden Tag besser (Schutzbrille nicht vergessen). Langsam konnte ich wieder lesen und Dinge erkennen die weiter weg waren. Die Schrift musste groß genug sein, dann ging es schon. Es kann sein, dass sich die Sehleistung zwischendurch verbessert oder verschlechtert, wenn sich die Fäden lockern – also keine Angst. Am längsten hatte ich Probleme auf 1 Meter Entfernung z.B. Bildschirm, er war für mich einige Wochen unscharf.

2 – 3 Monate nach der Operation, war ich der Meinung ich sehe perfekt, doch jetzt 7 Monate danach sehe ich noch besser. Das rechte Auge bereitet mir noch manchmal Probleme. Es war für 1-2 Tage scharf und dann wieder für Wochen unscharf. Jetzt ist es, Gott sei dank, für Wochen scharf und dafür 1-2 Tage unscharf. Ich habe mich daran gewöhnt und ich denke der Professor kommt noch dahinter was es ist.

Kleine Probleme habe ich derzeit noch im Dunkeln. Meine Pupillen werden ziemlich groß und schauen über die Linse hinaus, es erscheinen Lichtstreifen (der Prof. fragt mich jedes mal ob ich eingetropft bin ;)). Auch am Abend vorm PC ist es noch nicht optimal, ich sehe manchmal so, als ob die Augen extrem trocken wären, nach den Augentropfen ist es besser. (wird noch abgeklärt)

Fazit: Ich würde es wieder machen, auch wenn ich zwischendurch gezweifelt habe. Ich habe noch nie einen so engagierten Arzt wie Prof. Zirm erlebt, bei ihm ist man in besten Händen.

 

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