Sehr geehrte Fehlsichtige, liebe Schlechtseher, werte Unglückliche – an alle Neugierigen!

Mein Name ist Manfred Haidl, ich bin 43 Jahre alt, lebe in Klosterneuburg und habe es getan – Artisanlinsen-OP 26.+28. März 2012/Innsbruck/bei Prof. Zirm.
Nachdem ich seit meinem 8. Lebensjahr für den nötigen Durchblick auf eine Brille angewiesen war, beschloss ich zur Lebensmitte, mich nicht weiter meinem „Schicksal“ machtlos zu ergeben. In intensiven Stunden von Selbstreflexion über mein bisheriges Leben und den Erwartungen, was noch kommen solle, erstellte ich eine „to-do“-Liste an mich.
Nachdem die Topposition mit „Raus aus der Komfortzone – Überwinden vom inneren Schweinehund“ besetzt war, kam unmittelbar danach als #2 die Behebung des Brillen-/Linsenproblems. Ich kann mich an die vielen Internetrecherchen (ich schaute vor allem darauf, ob der abgebildete Arzt selber eine Brille trägt, weil ev. doch selber zu feig, sich operieren zu lassen!) und persönliche Gespräche mit Freunden/Kollegen erinnern, die alle sehr hilfreiche Geschichten von aufgetretenen Problemen bei Bekannten, unkalkulierbaren Risken und dergleichen auf Lager hatten.
Zum Glück hatte ich meinen Entschluss, mich lasern zu lassen, sicherheitshalber möglichst vielen Leuten in meinem Umfeld mitgeteilt, damit ein Rückzieher nicht zu einfach umzusetzen war. Ich kenn mich doch!
Bei der Auswahl des Arztes war mir bald klar – es kommt nur Prof. Zirm in Frage. All jene Stellen, die auf meine Internetanfrage eine automatische Rückantwort, völlig unpersönlich, standardisiert und gespickt mit mir unbekannten Fachvokabeln sendeten, schied ich als erstes aus. Ich wollte auch nicht den billigsten Anbieter rausfinden und vor allem das Gefühl haben, mein Arzt habe die nötige Erfahrung und schon 1000e Augen operiert.
Im Jänner 2012 begann der Telefon- und Emailkontakt mit unterschiedlichen Assistentinnen der Privatordination Zirm. Ich habe mich von Beginn an wohl, mich sehr persönlich angesprochen und verstanden gefühlt. Beim ersten persönlichen Termin zwecks Voruntersuchung mit Prof. Zirm himself wurde mir klar, dass ich meinem Bauchgefühl trauen kann. In einem langen einfühlsamen Aufklärungsgespräch überzeugte mich Herr Prof Zirm davon, keine klassische Laserbehandlung vornehmen zu lassen, obwohl die Hornhauttests es zugelassen hätten, sondern die alternative Artisanlinsenmethode zu wählen. UND ICH BIN FROH DARÜBER! Es war für mich eine psychische Erleichterung zu wissen, nicht auf DIE Laser-OP, die nur einmal im Leben durchführbar und irreversibel ist, angewiesen zu sein. Das Bild der Linse über der Linse blieb schon während des Gesprächs in meinem Gedächtnis nachhaltig verankert.
Die OP an sich war harmlos. Es klappte alles wie am Schnürchen. Flug nach Innsbruck, Hotel Hilton, terminliche Abstimmung, Vorbereitung auf den Eingriff zuerst rechtes Auge, dann die OP, die Nachbetreuung und dann das gleiche am linken Auge – einfach perfekt. Ich hatte weder Schmerzen noch Ängste, etwas könnte nicht hinhauen. Bevor ich am Freitag wieder zurück nach Wien flog habe ich mir aus lauter Freude 2 sauteure Sonnenbrillen in Innsbruck gekauft – „weil ichs mir Wert bin!“

Heute 1 1/2 Jahre später mit 100 % Sehleistung rechts und 150 % Sehleistung links lässt es sich leicht, mit vollen Hosen stinken. Ich kann nur jedem raten, sich aufzuraffen, das Leben selbst in die Hand zu nehmen und Mut zu haben. Für mich gilt: Viel früher hätte ich den Mut aufbringen sollen. Auf mein Bauchgefühl ist verlass, wie auch auf Prof. Zirm!
Für mich hilfreich gewesen wäre ein – wie aus dem Tauchsport bekannt – ein Buddy, ein Coach, ein neutraler Begleiter im Entscheidungsprozess, der weder im Interessenskonflikt mit der Ordination Zirm steht noch persönlich betroffen, weil aus Familien- und Bekanntenkreis stammend, ist. Das Überwinden persönlicher Grenzen, der Kampf mit seinem inneren Schweinehund, die resultierenden Veränderungen im unmittelbaren Umfeld etc. – all das gibt es zu Bedenken, BEVOR der Entschluss fällt, am eigenen Augenlicht herumfuhrwerken zu lassen. Prof. Zirm ist zum Glück nicht nur ein hervorragender Augenarzt, sondern auch ein toller Psychologe, der mit viel Feingefühl und Gespür am Kutschbock sitzt.
Aus den gemachten Erfahrungen heraus habe ich einen weiteren Entschluss gefasst: Ich habe ein berufsbegleitendes Studium – Psychosoziales Beratungsmanagement – an der Sigmund Freud PrivatUni begonnen, wo ich mich mit Lebens- und Sozialberatungsthemen befasse. Weitere Infos finden Sie unter www.lebens-gezeiten.at.
Beweis und Motto: Doppelt hält besser:

Artisan

Alles Gute – RUHIG MUT!
Manfred Haidl

 

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