Am 24. Jänner 2015 hab ich es „schwarz auf weiß“ auf dem Computerbildschirm des Herrn Prof. Zirm gesehen, ich habe auf jedem Auge 120% Sehleistung!!!
Für mich klingt das fast unglaublich !!
Ich bin 57 Jahre, hatte bis vor kurzem auf einem Auge – 14, am anderen Auge – 12 Dioptrien, zusätzlich noch eine Hornhautverkrümmung; mit Kontaktlinsen war das bisher kein Problem.
Leider plagte mich seit 2 Jahren eine „schleichende“ KL-Unverträglichkeit – ständig rote, brennende Augen trotz Augentropfen waren an der Tagesordnung. Verstärkt wurde dieser Zustand noch durch meinen Beruf – Hefte korrigieren, Vor- und Nachbereitungen schreiben – meistens am späten Abend oder in der Nacht.
Ich liebe das Bergwandern und Nordic walken, doch jetzt hatte ich schon knallrote Augen, wenn der Wind blies oder ich keine Sonnenbrille trug.
Durch sehr anstrengende (vom Physiotherapeuten angeordnet), für mich wahrscheinlich nicht passende Übungen, erlitt ich Netzhautblutungen und hatte dadurch furchtbare Angst vor einer MD.
Mein Leidensdruck war nun so groß, dass ich mich nach einer Vorbesprechung in Wien, wo Herr Prof. Zirm all meine Befürchtungen ausräumte, zu einer Augen-OP entschloss. Gott sei Dank passte das Urlaubsende des Herrn Prof. mit meinem OP-Wunschtermin wunderbar zusammen!

Ausgestattet mit allen möglichen Bachblüten-Tropfen, div. homöopathischen Kügelchen (die man allerdings in der Klinik auch bekommt, wenn man möchte…) und der Farblichtlampe als OP Nachbehandlung (ein „heißer“ Tipp einer Ärztin, sowie einer OP-Schwester), trat ich mit meinem Mann am 20. Juli 2014 die Reise nach Innsbruck an.
Das Team der Augenklinik Zirm hatte alle nötigen Vorbereitungen für unseren Aufenthalt z.B. Hotelzimmer buchen, Termine, Unterlagen usw. im Vorfeld bereits perfekt organisiert.

Am Sonntag genoss ich zum ersten Mal in meinem Leben die Innsbrucker Innenstadt – noch mit Brille.
Montagvormittag wurde das schwächere Auge operiert und tatsächlich – wie in allen anderen Erfahrungsberichten erwähnt – man hat absolut keine Schmerzen. Ein großes Lob an das hervorragende Team der Klinik, denn man wird vor und nach der OP wirklich fürsorglich und liebevoll betreut.

Dienstag – Kontrolltermin, Verband entfernt – ich sah nun vom Hotel Hilton bis hinauf auf die Nordkette, die Seilbahn, die Gipfel, die Äste der Bäume dort oben – unfassbar schön !
Mittwoch – 2. OP, wieder alles gut gegangen!
Bevor wir ins Hotel zurückkehrten, konnte ich – trotz zugeklebtem Auge – vor lauter Glücksgefühl bei keinem Schuhgeschäft ohne Schuhe zu probieren, vorbeigehen; mein Mann hatte diesmal vollstes Verständnis dafür….
Donnerstag – 2. Kontrolltermin –Heimfahrt

Einen Monat nach der OP wurden die hauchdünnen Fäden entfernt.
Beide Augen sehen scharf, jedoch nur in die Ferne; denn für„Gleitsichtlinsen“ waren meine Augen nicht geeignet (wurde vorher in Wien ausgetestet) Fürs Lesen brauche ich eine Lesebrille, das wusste ich und habe mir die schönsten bereits zugelegt.

Allerdings bemerke ich sehr stark im rechten Auge manchmal am Tag, immer am Abend und in der Nacht bei Lichtquellen den glitzernden Rand der eingesetzten Linse. Leider stört das sehr beim Autofahren am Abend.
Ich habe zwei verschiedene Linsen eingesetzt bekommen, möglicherweise liegt es an meinem rechten Auge. Ich muss mich halt daran gewöhnen….
Trotzdem habe ich durch diese Augen-OP ein Vielfaches an Lebensqualität gewonnen und bin glücklich, dass ich mich spät, aber doch, dazu entschlossen habe.
Bald werde ich all die bunten Fische und das Korallenriff im Roten Meer wirklich vollkommen scharf sehen – ich freu mich darauf !
Ich stehe jetzt hinter der letzten Bankreihe meiner sehr großen Klasse und sehe ganz genau was meine „Schulmäuse“ auf die Tafel kritzeln, obwohl das meistens im Mini-Fuzziformat ist. Und wenn sich die Kinder dann zu mir umdrehen und mich anlächeln, ist mir jedes Mal wieder bewusst, wie gut ich nun sehen kann.

Vielen Dank Herrn Professor Zirm!

Gabriela Steiner

 

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