Hallo Herr Professor Zirm / Team!

Also direkt zum Thema…Ich bin 26 Jahre alt und war vor meiner OP kurzsichtig mit ca. 2,75 Dioptrie auf beiden Augen und einem Astigmatismus von ca. 1,25. Ich habe seit meinem 17. Lebensjahr weiche Kontaktlinsen getragen und das hat auch immer gut für mich funktioniert. In den letzten Jahren hatte ich aber immer mehr Probleme damit (rote Augen, Entzündungen im Winter, Verlustgefahr beim Wassersport). Aufgrund der vermehrten Schwierigkeiten, beschloss ich mir Alternativen anzusehen. Natürlich war meine erste Intention ganz klar: Lasern, es wird ja auch viel Werbung dafür gemacht, es scheint als Laie ein einfaches und schnelles Verfahren zu sein das wenig Risiken birgt. Nach den ersten Gesprächen mit dem Team von Dr. Zirm und auch eigener Internet Recherche wurde mir aber schnell klar dass dem nicht so ist. Auch das Lasern birgt Risiken und ist nicht ohne Gefahr. Prof. Zirm riet mir zu einer Artisan OP also das zusätzliche Einsetzen von Kunstlinsen. Ich war erst skeptisch da es sich viel schlimmer anhört als Lasern doch nach und nach fand ich Gefallen an der Idee auch dass es das Auge nicht beschädigt und komplett reversibel ist fand ich sehr charmant.

Also die Entscheidung war bald getroffen: Artisan OP. Im Oktober war es soweit. Ich fuhr nach Innsbruck. Ich hatte wenig Bedenken da man bei Herrn Professor Zirm merkt man ist in besten Händen bei einem absoluten Profi. Die OP des ersten Auges war anstrengend. Man muss durchaus mithelfen als Patient, und es schlaucht ziemlich. Die erste Nacht im Hotel war unruhig. Ich hatte zwar keine Schmerzen aber der Köper war sichtlich erschöpft. Am Pause Tag schlief ich fast ausschließlich. Ich bekam den Verband herunter und der spannende Moment war da. Nein ich muss Sie enttäuschen: man sieht nicht gleich perfekt! Aber so schlecht war die Sicht nicht, fürs erste war ich zufrieden. Dann Mittwoch: das zweite Auge. Wenn man die Prozedur schon kennt ist es nicht mehr so schlimm. Wieder ging ich nach der OP sofort schlafen im Hotel. Am letzten Tag kam der Verband vom zweiten Auge ab und dann: die Enttäuschung. Ich sah deutlich schlechter als mit dem zuerst operierten Auge. Es wurde mir aber versichert das sei normal und es liegt an den Fäden die noch ziehen und die Sicht verzerren. Ich fuhr etwas beeinträchtigt und müde mit dem Zug zurück nach Wien.

Die nächsten Wochen waren eine Geduldprobe für mich. Ich bin ein sehr ungeduldiger Mensch. Das eine Auge war schon sehr gut und ich konnte bald damit lesen. Das andere wollte einfach nicht besser werden, auch nach 2-3 Wochen nicht. Ich war schon etwas am Verzweifeln aber dann…..Plötzlich lockerte sich der Faden und ich sah schlagartig besser. Das war ein Moment der Erleichterung auf den ich gewartet hatte!!!

Nach ca. 1 Monat war alles nahezu perfekt, nur abends sah ich noch ab und zu Spiegelungen im Licht, daran gewöhnt man sich aber recht schnell und ich hatte ab und zu noch trockene Augen aber auch das legte sich mit der Zeit.

Heute, 4-5 Monate nach der OP, sehe ich wie ein Adler und merke nichts mehr davon dass ich operiert wurde. Ich kann es kaum erwarten im Sommer die neuen Augen beim Kitesurfen zu testen.

Fazit: Ich würde es also sofort wieder machen, natürlich nur beim Team von Herrn Prof. Zirm! Aber planen Sie sich ca. 4 Wochen Zeit ein in der sie keinen Stress in der Arbeit haben oder viel Lesen müssen, ich ging nach 2 Wochen wieder arbeiten und die erste Zeit war sehr anstrengend für mich! Würde ich es nochmal machen würde ich mir mehr Pause Zeit einplanen und versuchen geduldiger zu sein 😉

Liebe Grüße

Sebastian Morgenbesser aus Wien

 

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